Bereits im Zuge der Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald im Jahre 1997 wurde die Errichtung eines zweiten Informationszentrums – „Haus zur Wildnis“ – neben dem im Altpark bestehenden Hans-Eisenmann-Haus geplant.
Im August 2006 wurde das "Haus zur Wildnis" eröffnet. Es informiert über die umgebende Region beiderseits der Landesgrenzen, also unter Miteinbeziehung des Sumava-Nationalparks. Inhaltlicher Schwerpunkt ist das spannende Thema Wildnis. Ein Tierfreigelände mit drei naturnah gestalteten Freigehegen für Luchs, Wolf, Auerochs und Wildpferd erstreckt sich um das Haus zur Wildnis.
Nähere Informationen zum Besucherzentrum sowie ein genauer Lageplan finden sie auf der Website des Nationalparks. Ihre Reiseroute können sie über den Routenplaner auf map24.de planen.
Am Freitag ist ab 15 Uhr ein Shuttle-Service vom Parkplatz zur Tagungsstätte eingerichtet, um Fachliteratur, Mikroskope und sonstiges Equipment zu transportieren. Die Fahrzeuge der Teilnehmer verbleiben auf dem Besucherparkplatz. Von dort erreicht man das „Haus zur Wildnis“ zu Fuß in etwa 10-15 Minuten. Alle Mikroskopiker sollten zur Sicherheit jeweils ein Stromverlängerungskabel mitbringen – die Grundverteilung im Tagungsraum ist über Bodensteckdosen gewährleistet. An der Infotheke werden die Tagungsteilnehmer über die Lage des Tagungsraums informiert.
Unterkunft und Verpflegung
Aus diversen Gründen ist es uns leider nicht möglich, für die Unterbringung der Teilnehmer zu sorgen, weshalb die Quartiersuche eigeninitiativ erfolgen muss. Hierzu haben die regionalen Fremdenverkehrsämter und Tourismusbetriebe auf www.bayerischer-wald.de eine gemeinsame Internet-Plattform ins Leben gerufen, die Interessierte bei ihren Recherchen unterstützt. Das Verkehrsamt in der direkten Umgebung erreichen sie telefonisch unter der Rufnummer 0 99 22/ 12 00 oder über die Homepage der Gemeinde Lindberg.
Für die Verpflegung sind die Teilnehmer ebenso selbst verantwortlich. Nach den vormittags stattfindenden Exkursionen im Nationalpark ist die Einkehr der Gruppen in die verschiedenen Gaststätten der Region vorgesehen, um die urige Gegend und Landsleute kennenzulernen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, auf Vorbestellung das Mittagessen in der Tagungsstätte einzunehmen.