PilzsachverständigeDGfM sind sowohl in der Vergiftungsprävention als auch beratend bei akuten Pilzvergiftungen tätig. Die Bayerische Mykologische Gesellschaft unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Mykologie bei Fortbildungsmaßnahmen ihrer Fachkräfte.
Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) bildet bundesweit ehrenamtlich tätige PilzsachverständigeDGfM (PSV) aus. Die Pilzexperten verhindern Pilzvergiftungen und beraten bei akuten Vergiftungsfällen. Weiter vermitteln PSV durch Vorträge und Führungen Wissen über Pilze und die Pilzkunde allgemein.
Der Verzehr des Grünen Knollenblätterpilzes (Amanita phalloides) verursacht schwere Leberschäden teils mit Todesfolge.
Hierzu bietet die BMG während ihren Jahrestagungen durch die DGfM anerkannte Fortbildungsveranstaltungen an. Pilzkundliche Arbeitskreise und Vereine können gesonderte Termine erfragen. In Absprache mit der DGfM lassen sich gerne auch Lehrgänge vor Ort realisieren.
Das Toxin des Spitzgebuckelten Raukopfs (Cortinarius rubellus) zerstört die Harnkanäle und kann so zu Nierenversagen führen.
Erschwert würde das Ziel jedoch durch eine regionale Aufsplittung in diverse Ausbildungen zu unterschiedlichen Pilzsachverständigen und die Tatsache, dass der Begriff "Pilzsachverständiger" in Deutschland nicht geschützt ist. Deshalb appelliert die Bayerische Mykologische Gesellschaft an alle Pilzfreunde, bayern- und deutschlandweit mit der DGfM an einem Strang zu ziehen.
Neben den offiziellen Fortbildungen steht es den PilzsachverständigenDGfM natürlich frei, bei weiteren mykologischen Veranstaltungen ihr Wissen zu vertiefen und Erfahrungen mit Kollegen auszutauschen – beispielsweise im Rahmen der jährlich stattfindenden Bayerischen Mykologischen Tagungen.