Was tun bei einer möglichen Pilzvergiftung?

  • Bewahren Sie Ruhe!
  • Ziehen Sie Ihren Hausarzt zurate oder setzen Sie einen Notruf (Notrufnummer Deutschland 112) ab.
  • Rufen Sie den Giftnotruf (Giftnotruf Bayern: 089-19240).
  • Heben Sie Reste des Sammelguts, Putzreste oder ggf. Erbrochenes auf – diese können Pilzsachverständigen ggf. bei der Artermittlung helfen.
  • Verwenden Sie auf keinen Fall Hausmittel – Es gibt keine geeigneten Hausmittel gegen Pilzvergiftungen
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der DGfM und unter www.toxinfo.med.tum.de.

Eine Liste der für Pilzvergiftungen spezialisierten Pilzsachverständige der DGfM finden sie hier.
Eine Liste bayerischer Pilzberater und Pilzsachverständige derBMG finden sie hier.

Beachten Sie:
Es gibt viele verschiedene Arten von Pilzvergiftungen – und nicht jede ist nach 1-2 Tagen mit Erbrechen und Durchfall überstanden. Viele Pilzgifte greifen innere Organe wie Nieren und Leber an, oft auch mit Latenzzeiten von über 7 Tagen.
Warten Sie deshalb keinesfalls ab bis es zu spät ist und holen Sie sich bei möglichen Vergiftungen sofort Hilfe von Experten!


Der grüne Knollenplätterpilz (amanita phalloides) ist für die meisten tödlichen Pilzvergiftungen verantwortlich.