

Erstmals in diesem Jahr wird von der BMG ein Monatskalender im Format A3 für das Jahr 2012 herausgegeben.
Pro Kalenderblatt sind jeweils eine kleine Gesamtansicht sowie eine große Detailaufnahme der jeweiligen Pilze zu sehen.
Die Kalender können zum Preis von 15,90 Euro (incl. Verpackung und Versand) hier bestellt werden.

Rund 80 Pilzkundler aus Bayern und anderen Bundesländern sowie aus Österreich trafen sich vom 12. bis 17. August zur BMG-Tagung in Berchtesgaden.
Ziel der Tagung war neben dem Erfahrungs- und Informationsaustausch, Erkenntnisse über die Artenvielfalt der Pilze im Nationalpark zu erhalten. Mit Unterstützung seiner Verwaltung wurden mehr als ein Dutzend Exkursionen zu besonderen Habitaten durchgeführt, u.a. in die Wimbachklamm, zu den Zirben auf der Reiteralm und vor allem zu Lärchenbeständen im Nationalpark.
Trotz des insgesamt eher geringen Pilzvorkommens, konnten die Teilnehmer etliche, für den Nationalpark neue Arten finden bzw. Rote-Liste-Arten. Details dazu folgen bald.
Die ca. 600 Besucher der parallel laufenden Pilzausstellung waren von der Artenvielfalt sehr beeindruckt, trotz der vergleichsweise wenigen Exponate (ca. 100 Großpilze).
Die abendlichen Fachvorträge, vornehmlich über spezielle Pilzgruppen wie z.B. die Schleimpilze, waren gut besucht, trotz des lockenden Nachtlebens im Ort.
Aus den Reaktionen der Teilnehmer ließ sich nach den fünf Tagen eine große Zufriedenheit über die Tagung ablesen. Als Fazit halten wir fest, dass die jährlichen Tagungen der BMG zu einem Erfolgsmodell geworden ist.
Rote Listen dokumentieren in erster Linie den Rückgang von Arten und lassen sich damit nicht per se als Naturschutzerfolge "verkaufen". Viel eher sind sie Alarmsignale, mit denen Arten auf ihre kritische Lage aufmerksam machen. Und eben deswegen sind sie nach wie vor unverzichtbare Instrumente des Naturschutzes, indem sie unter anderemDie vorliegende Ausgabe der Roten Liste gefährdeter Großpilze Bayerns soll hierzu einen neuen, aktualisierten Beitrag leisten.
Die letzte Bearbeitung der Roten Liste der gefährdeten Großpilze Bayerns wurde vor 20 Jahren veröffentlicht (Schmid 1990). Seither wurden viele neue Daten erhoben und das Wissen um die Lebensweise und Verbreitung der Pilze hat sich verbessert. Da zudem die Kriterien für die Einstufung in die Roten Listen europaweit vereinheitlicht wurden, war schon aus diesem Grunde eine Überarbeitung der alten Liste geboten. Bayern ist nicht nur das größte Bundesland, sondern weist auch die größte Vielfalt an Naturräumen auf.
Diese landschaftliche Vielfalt bedingt einen hohen Artenreichtum bei den Pilzen. Zurzeit sind nach Besl 2008 (in litt.) mindestens 2.718 Arten von Blätter-/Röhrenpilzen (Agaricales s.l.) und 1.056 Arten Nichtblätterpilze (Aphyllophorales s.l.) nachgewiesen. Hinzu kommen geschätzt mehr als 1.000 Schlauchpilzarten (Ascomycetes), für die noch eine Inventarliste fehlt. Zusammen sind in Bayern also insgesamt bald 5.000 Großpilzarten bekannt. Hierzu zählen alle Pilzarten, deren Fruchtkörper eine Größe von 1 mm überschreiten. Die hohe Diversität der bayerischen Pilzflora bedingt Kenntnislücken bezüglich einiger Artengruppen. Viele Pilze sind schwer bestimmbar und nur von wenigen Experten zweifelsfrei anzusprechen.
Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt der vorgestellten Roten Liste der Pilze Bayerns auf den Großpilzen und hier im Speziellen auf Arten, die als gut bearbeitet gelten oder über die genaue Aussagen von Spezialisten greifbar sind.
Weitere Informationen zum Download oder Bezug der Druckversion (10 Euro) erhalten Sie unter
So lautet der Titel des auf Initiative der BMG e.V. vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Gesundheit www.stmug.bayern.de im Rahmen der erfolgreichen Aktion www.tournatur.bayern.de kürzlich fertig gestellten Info-Flyer.© 2007 - 2010 Bayerische Mykologische Gesellschaft e.V.
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